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Verteidigung & Gift der Vogelspinne

Vogelspinnen besitzen ein Gift, dass in erster Linie zur Lähmung und zur Verdauung der Beute eingesetzt wird. Es wird aber auch zur Verteidigung eingesetzt. Spinnen reagieren verschiedenst auf Störung in ihrer Umgebeung. Einige bodenbewohnende Arten verteidigen sich durch das sogenannte bombardieren. Darfür streifen die Spinnen mit ihren Hinterbeinen spezielle Brennhaare ab, die in Richtung der Bedrohung geschleudert werden. Wenn man sie einatmet, kann es evtl. zu Atembeschwerden kommen, die aber bald wieder abklingen. Auf der Haut entsteht ein starker Juckreiz, der durch einen starken Ausschlag begleitet wird.

Manch Baumbewohner richtet das Abdomen auf und spritzt einen Strahl Kot in Richtung der Bedrohung. In den Augen ruft es ein starkes Brennen und heftigen Juckreiz hervor. Es kann auch zu einer Augenentzündung kommen.

Als anderen Abwehrversuch stellt sich die Spinne auf ihre Hinterbeine, streckt ihre Taster und die vorderen Beinpaare in die Luft und spreizen ihre Chelizeren. Das ist die Drohhaltung. Einige Arten haben ein sogenanntes Stridulationsorgan. Ihnen ist dazu die Möglichkeit gegeben durch Borsten und kleine Dornen, welche an den Grundgliedern der Chelizeren liegen und/oder an den ersten beiden Beinen, zischende Geräusche zu erzeugen. Das geht meistens mit der vorigen Drohhaltung einher. Wenn das nichts nützt, beissen manche Spinnen auch mal zu. Der Biss einer Vogelspinne ist zu vergleichen mit einem Bienen bzw. Wespenstich. Einem gesunden Menschen kann dies nichts anhaben. Allergiker seien allerdings davor gewarnt.
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